Betroffene können nicht "Danke" sagen

Betroffene können
nicht „Danke“ sagen
Toll, wie der Vorstand des FC Viktoria Enzberg die Spenden der Firma NSN schildert. Wenn man jahrzehntelang Spenden erhält, muss man dies offensichtlich tun, damit die Quelle nicht versiegt.Die Kehrseite der Medaille ist jedoch die Sicht der betroffenen Bürger, die in der Umgebung des Steinbruches Lärm, Schmutz, Sprengerschütterungen, Lastwagen-Verkehr und Naherholungsgebietszerstörung erleben, inklusive Risse in ihren Häusern. Hierfür hat NSN noch keinerlei finanzielle Hilfe geleistet! Auch die Bürgerinitiative (BI), „Steinbrucherweiterung Enzberg? Nein Danke!“ führt ihre Aktionen gegen eine erneute Steinbrucherweiterung ohne jegliche finanzielle Unterstützung für die über 1000 Steinbruchgegner durch. Man tut dies ehrenamtlich im Sinne der betroffenen Bürgerschaft, die jahrzehntelang schon unter den negativen Begleiterscheinungen des Steinbruchbetriebes leidet. Von diesen Negativpunkten sind Spenden die eine Seite, konkrete Steinbruchbelästigungen die andere! Akzeptieren sollte man, dass nach über 80 Jahren Steinbruchbetrieb nun Schluss sein muss, zumal bei der letzten Erweiterung die NSN zusagte, dies war das „Letzte Mal“! Genau um die Einhaltung dieser Zusage kämpft die Bürgerinitiative für die vielen betroffenen Bürger und wendet sich gegen eine erneute Steinbrucherweiterung! Wichtig ist deshalb, dass die betroffenen Enzberger Bürger in der nächsten GR-Sitzung am 28. April, in der ein weiteres städtisches Grundstück als Sperrgebiet beschlossen werden soll, vor Ort sind.
HeinzMühleisen,
Mühlacker-Enzberg

Hier der Artikel, auf den sich der o.g.Leserbrief bezieht:
steinbruch_viktoria.pdf [362 KB]