Die Wände wackeln wieder!

Am 08. August 2013 um 12.12 Uhr wackelten wieder die Wände unserer Häuser extrem durch eine Sprengung im Enzberger Steinbruch der NSN. Man konnte eine starke Erschütterung verspüren, die Wände, Gläser im Schrank und das Erdreich heftig erschüttern ließ.

Auf unsere Beschwerden beim Landratsamt in Pforzheim antwortete die Firma NSN Natursteinwerke abweisend und abwertend. Sie verschanzte sich wieder hinter DIN-Normen, theoretischen Grenzwerten und Aussagen von Sprengsachverständigen.

Diese Aussagen haben jedoch nichts mit der Realität zu tun, da man sie nicht pauschal auf jedes tektonische Gebiet übertragen kann!

Es ist gar unmöglich vorauszusagen, wie sich hier die Megatonnen an Sprengkraft in der Umgebung, viele Meter unter der Erde auswirken und ausbreiten.

Fakt ist, dass die Erschütterungen hier in Enzberg, hunderte von Metern um den Steinbruch herum, unterirdisch über zahlreiche verschiedene Gesteinsschichten, Felsplatten und Verwerfungen übertragen werden und mit einer Wucht die Erde beben lassen, die bestimmt nicht nur subjektiv jegliche Grenzwerte übersteigen. Hier wird mit Hilfe von tabellarischen DIN-Werten auf dem Papier die Realität verdreht, ähnlich wie es beim sogenannten "Fracking" gemacht wird.

Die Wahrscheinlichkeit und Gefahr, dass kleinere lokale Erdbeben oder (unterirdische) Erdrutsche verursacht werden, steigt mit jeder Sprengung. Menschen, Tiere und Gebäude dürfen hier in Enzberg nicht noch länger diesem gefahrvollen und UNBERECHENBAREN "Stress" ausgesetzt sein - von den hunderten von LKWs, die täglich durch den Ort brettern, ganz zu schweigen.